Elke Satzger

Schon als Fünfjährige dachte ich mir gerne Geschichten über Hexen, Zauberer und Hängebauchschweine aus – letztere waren meine Lieblingstiere im Stadtpark meiner Geburtsstadt Lahr/Schwarzwald. Mein erstes selbst gelesenes Buch war Räuber Hotzenplotz. Bis zu meinem ersten selbst geschriebenen Buch sollten noch Jahrzehnte vergehen. 

Bis es soweit war, zog ich mit Eltern und Geschwistern nach München und kam dort in die Schule. Nach dem Abitur studierte ich Kunstgeschichte (Magister), besuchte die Burda-Journalistenschule und arbeite seitdem als Redakteurin. Währenddessen erfolgten die Geburten meiner beiden Töchter, die Hochzeit mit deren Papa (ja, in dieser Reihenfolge) und der alltägliche Wahnsinn zwischen Familie, Haushalt und Beruf.

Wann immer es ging, steckte und stecke ich meine Nase zwischen Buchdeckel. Doch Kinder- und Jugendbücher zu schreiben, begann ich erst, als mir das Heranwachsen meiner Töchter mehr Freiraum verschaffte. Ich knüpfte wieder dort an, wo ich als Fünfjährige aufgehört hatte: beim Rumstöbern in meiner Fantasie und dem Ausdenken von Geschichten. Alles, was in mir drin etwas zum Vibrieren brachte, fand Platz in einem Notizheft: Ideenschnipsel, Satzfetzen, Fotos. Außerdem besuchte ich Schreibworkshops, und irgendwann war es soweit: Ich schrieb die ersten Worte meines ersten Buchs auf den weißen Bildschirm meines Rechners. 

Mittlerweile ist mein drittes Buch erschienen, das Manuskript des vierten ist fertig, es erscheint 2021. Weitere Ideen irrlichtern bereits in meinem Kopf ...

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